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Polizeichor Fulda zu Gast im Bürgerhaus Gelnhaar

Dem „Liederkranz“ Usenborn ist es gelungen, zum ersten Mal einen sehr außergewöhnlichen Männerchor für ein gemeinsames Konzert zu gewinnen. Mit hochkarätiger Chorliteratur gastiert am Samstag, 21. Oktober 2017, der Polizeichor Fulda in der Veranstaltungsreihe „Glanzlichter des Chorgesangs“ im Bürgerhaus Gelnhaar.

Der Polizeichor Fulda wurde im Jahre 1981 von sangesfreudigen Polizeikollegen aus der Polizeidirektion Fulda sowie aus der damaligen Bundesgrenzschutzabteilung in Fulda und Hünfeld gegründet. Mit der Feststellung: „Singen macht Freu(n)de!“ besuchen die Polizisten ihre Proben und begeistern ihre Zuhörer bei Konzerten oder Reisen. Heute Sie sind nicht nur Polizisten, sondern auch Männer aus der Fuldaer Region mit verschiedenen Berufen, für die der Gesang eine lebenswerte Freizeitbeschäftigung ist. Sie nehmen das Training und die Weiterbildung ihrer Stimmen ernst, denn auch sehr anspruchsvolle Stücke zählen zu ihrem umfassenden Repertoire. Der Polizeichor Fulda, Mitglied im Sängerbund der Deutschen Polizei und im Fulda-Rhön-Sängerbund, gehört heute mit rund 60 aktiven Sängern und über 130 passiven Mitgliedern zu den größten Männerchören in der Fuldaer Region. Dirigiert wird der Chor von Wolfgang Heil.

 

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Klassensieg mit Golddiplom

Der Liederkranz 1898 feierte den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Beim Chor- und Volksliederwettbewerb des MC Frohsinn 1866 Bad Soden erreicht der Liederkranz den Klassensieg mit einem Diplom in Gold und den Sonderpreis für das beste Volkslied in der Männerchorklasse M4 Kategorie Volkslied.

60 Chöre mit ca. 2000 Sängern in 19 Kategorien hatten sich für den Chor- und Volksliederwettbewerb, anlässlich des 150 jährigen Bestehens des MC Frohsinns, in Bad Soden Salmünster angemeldet. 6 Juroren, verteilt auf 2 Veranstaltungssäle im Spessartforum, mussten ihre Punkte vergeben. Organisatorisch hatte alles gepasst. Kompliment an den Veranstalter. Der Liederkranz hatte sich für den Volksliederwettbewerb in der Klasse M4V, für Männerchöre bis 30 Sänger, angemeldet. Für diese Klasse meldeten sich insgesamt 9 Chöre, die in zwei Gruppen verteilt wurden. Usenborn sang zusammen mit MGV 1888 Eiterbach, dem Liederkranz Bad König und der Einigkeit Marborn in der 1. Gruppe M4V_1. Der Liederkranz Luckenbach, Eintracht Altenkirchen, der Frohsinn Diedenbergen, der Liederkranz Niederzeuzheim und die Concordia Hainchen sangen in der 2. Gruppe M4V_2. Nach einem kurzen Ansingen mit Chorleiter Joachim Lotz, eröffnete der Liederkranz um 12:40 Uhr die Kategorie der Männerchöre M4V in der 1. Gruppe im historischen Konzertsaal des Spessartforums.

Mit dem 1. Lied „Sommermorgen“ von Moritz Hauptmann begannen die Usenborner ihre Vorträge. Als zweites Lied folgte „Muß i denn“ von Rudi Kühn. Als Abschluss „Wade in the Water“ von Kirby Shaw. Das Publikum honorierte alle 3 Lieder mit Applaus. Die Usenborner Sänger hatten den Eindruck, dass sie heute einen besonders guten Tag erwischt hatten und Chorleiter Joachim Lotz signalisierte seine Zufriedenheit schon während der Vorträge. Die Entscheidung über die Bewertung lag nun bei den Juroren Linda Horowitz, Stefan Class und Rahela Duric.

Die Bewertungskriterien für die Gesungenen Lieder: Für jedes gesungene Lied konnten 100 Punkte als Höchstpunktzahl erreicht werden. Der Mittelwert der Punkte für die 3 gesungenen Lieder kam dann in die Bewertung. Ein Diplom in GOLD gab es bei einem Mittelwert von 90 bis 100 Punkten. Ein Diplom in SILBER gab es bei 80 bis 89 Punkte. Ein Diplom in BRONZE von 70 bis 79 Punkten und ein Diplom bei unter 70 Punkten.

Nun war erst einmal warten im Festzelt bei kühlen Getränken angesagt. Die Punktebekanntgabe für die Chöre, die bis 13:00 Uhr gesungen hatten begann um 14.30 Uhr.
Die Punkte wurden in der Reihenfolge der Platzierung in der Gruppe verlesen. Der Liederkranz bekam für seine vorgetragenen 3 Volkslieder für Volkslied A 96,67 Punkte, für Volkslied B 93,67 Punkte und für Volkslied C 97,00 Punkte. Das ergab einen Mittelwert von 95,78 Punkten.

Dies bedeutete für den Liederkranz den Gewinn seines ersten Golddiploms. Da sonst kein Konkurrent in der Gruppe M4V_1 eine höhere Punktzahl hatte bedeutete das gleichzeitig den 1. Platz und den Klassensieg in dieser Gruppe. Den 2. Platz belegte Marborn, den 3. Platz Eiterbach und den 4. Platz Bad König. Die 2. Gruppe gewann der Liederkranz Niederzeuzheim mit einem Mittelwert von 93,89 Punkten. Da in der Gruppe M4V_2  kein Chor einen höheren Mittelwert hatte und Usenborn auch die höchste Wertung auf das Volkslied A bekam, wurde auch noch der Sonderpreis, ein Notenschlüssel aus Glas, für das beste Volkslied der Gesamten Klasse M4V gewonnen. Mit dem Mittelwert von 95,78 Punkten für die 3 gesungen Liedvorträge erreichte der Chor außerdem den 2. Höchsten Mittelwert von allen 60 angetretenen Chören an diesem Samstag.

Dirigent Joachim Lotz erhielt außerdem den Dirigentenpreis für das beste Dirigat in dieser Klasse.
Eine hervorragende Leistung, die die Sänger so nicht erwartet hatten und so schnell nicht vergessen werden. Der Liederkranz bedankt sich hiermit bei seinen Sängern und vor allem bei seinem Chorleiter Joachim Lotz. Ohne Ihn wäre das wohl nicht möglich gewesen. Mit diesem Erfolg  fuhren die Sänger mit dem Bus in Feierlaune nach Hause, um in Usenborn im Gasthaus „Zum Brunnenbach“, diesen denkwürdigen Tag ausklingen zu lassen.

 

Nicht nur authentisch, sondern vor allem „echt“

KULTURPFLEGE Mundart-Quartett Meelstaa singt auf Oberhessisch / Dialekt nicht nur im Fasching

 

ORTENBERG (ten). Den oberhessischen Dialekt zu erhalten, hat sich das Mundart-Quartett Meelstaa zur Aufgabe gemacht. Obwohl bei den Konzerten viel gescherzt und gelacht wird, ist es dem Sänger Berthold Schäfer damit sehr ernst. Er möchte nicht nur Klamauk machen, sondern zeigen, dass der heimische Dialekt eine vollwertige Sprache ist, in der sich auch ernste Gefühle ausdrücken lassen.

So finden sich auch ausgesprochen nachdenkliche, fast melancholische Titel wie „Hearbstbloihe“ im Repertoire. Der Text beschreibt nicht nur die Jahreszeit, sondern vor allem auch den Herbst des Lebens. Dabei findet Meelstaa einfühlsame Worte für die Würde des Alters, wenn zum Beispiel das goldene Leuchten der Zeit in einem reifen Gesicht beschrieben wird.

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Reine Männersache

„Liederkranz“ Usenborn und Gastchor aus Oberflockenbach besingen das „starke Geschlecht“

Beim Fußball-Lied der Gäste aus Oberflockenbach fehlt die Vuvuzela nicht.
Bild aus dem Kreisanzeiger für Wetterau und Vogelsberg v. 10.11.2014

ORTENBERG - (hwo). Wenn der Männergesangverein „Liederkranz“ 1898 Usenborn „Glanzlichter des Chorgesangs“ verspricht, dann kann man sich auf dieses Versprechen verlassen. Das Chorkonzert am vergangenen Freitag im Ortenberger Bürgerhaus mit einem Gastchor aus dem baden-württembergischen Oberflockenbach unter dem Titel „Reine Männersache“ war wirklich etwas Besonderes. Beide Männerchöre boten Chorgesang vom Feinsten, zeigten Spielfreude und den Mut, sich auch selbst auf die Schippe zu nehmen.

Wie kommen nun die Männer aus Oberflockenbach – einem Ortsteil von Weinheim an der Bergstraße – nach Ortenberg? „Wir sind Grenzgänger“, sagte der Vorsitzende Klaus Dennemoser, „denn Unterflockenbach gehört schon zu Hessen“. Der Kontakt kam durch die Bekanntschaft des Dirigenten Hans-Joachim Karl mit dem ehemaligen Chorleiter der Usenborner, Matthias Schmitt, zustande. Inzwischen wird der „Liederkranz“ Usenborn von Joachim Lotz dirigiert.

Robert Wegener warnte die anwesenden weiblichen Zuhörer zu Beginn, dass es für sie „etwas schockierend“ werden könnte, denn die Herren hätten vor, sich selbst kräftig zu feiern. Schon ihr zweites Lied von der schönen Stenka, die von der Wolga fortgetragen wird, zeige aber auch ihre „romantische Ader“, was von leisem Gelächter seitens der Damen quittiert wurde. Alle amüsierten sich aber köstlich über Westernhagens „Willenlos“, wo sich die starken Kerle nicht in der Lage sahen, „Natascha aus dem Wege zu gehen“. Den Abschluss des ersten Usenborner Parts bildete das „Pfund Zwiebelmett auf dem Fensterbrett“, das leider bei der Abfahrt in den Urlaub vergessen wurde.

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Mit Engagement, Hingabe und Können

Argentinischer Chor Musica Quantica gastiert auf Einladung des Männergesangvereins Liederkranz Usenborn in Ortenberg


ORTENBERG (mü). Mit begeistertem stehendem Beifall, der sich bereits unmittelbar nach dem „Gloria“ aus der „Misa Criolla“ förmlich Bahn brach, hat das Publikum in der vollbesetzten Stadthalle Ortenberg den jungen Ausnahmechor „Musica Quantica“ gefeiert.

Was heißt es, wenn ein Mensch singt? Kann man mit der Stimme die Not eines Entrechteten widergeben, der aus der Tiefe zu Gott ruft? Die atmenlosen Einflüsterungen des Gewissens, das einen Mörder jagt? Die flehentliche Intensität eines „Kyrie“ in der Muttersprache? Die hinreißende Sinnlichkeit eines argentinischen Tango Nuevo, die Zartheit einer Apfelblüte im Baskenland – und den sanften Wind, der Meister Leonardo da Vinci zuraunt, dass es dem Menschen doch möglich ist, zu fliegen?
Man kann. Und wie es sich anhört, wenn junge Stimmen mit aller Hingabe, allem Engagement und allem Können, dessen sie fähig sind, singend in die nuancenreiche Welt der Emotionen eintauchen, das konnte man jetzt im Bürgerhaus Ortenberg erleben. Es ist wahrlich kein Wunder, dass es danach niemandem im Saal noch auf dem Stuhl hielt. Mit der Einladung an den 2006 gegründeten Kammerchor „Musica Qauntica“ unter der Leitung von Camilo Stantostefano, Dozent am Konservatorium von Buenos Aires, war der Männergesangverein „Liederkranz“ Usenborn zum einen ein finanzielles Wagnis eingegangen (der Kreis-Anzeiger berichtete), zum anderen hatte man sich einen Traum erfüllt, ganz wie das Konzertmotto es verhieß: „I Have A Dream“.

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Konzert -I have A Dream-

USENBORN (mü). Unter dem Motto „I Have A Dream“ lädt der Männergesangverein „Liederkranz“ Usenborn für Sonntag, 18. August, 18 Uhr, zu einem internationalen Chorkonzert mit einem Spitzenchor aus Argentinien ins Bürgerhaus Ortenberg ein.
Der junge Chor „Musica Quantica“ unter der Leitung von Camilo Santostefano wurde im Jahr 2006 von jungen Sängerinnen und Sängern aus Argentinien und angrenzenden lateinamerikanischen Staaten gegründet. Sie sind überzeugt, dass in jedem Ton und jeder Pause mehr steckt, als mit den Sinnen allein wahrgenommen werden kann. Der ganze Chor teilt diese Überzeugung, und die Suche nach der besten Umsetzung dieser Kraft in wahrnehmbare Emotionen ist sein Ziel. „Musica Quantica“ garantiert frische und mitreißende Konzertprogramme, emotionale Tiefe der Aufführung sowie eine detailgetreue Interpretation. Das Repertoire umfasst Volksmusik, geistliche und weltliche Musik vom 16. bis zum 21.Jahrhundert.
Wie kommt ein junger Spitzenchor aus dem Heimatland des neugewählten Papstes in die Wetterau und nach Ortenberg? Die Verbindung vom Männergesangverein „Liederkranz“ Usenborn zu „Musica Quantica“ läuft über den Männerkammerchor „DelicaTon“ Freigericht, in dem einige Usenborner Sänger Mitglied sind. „DelicaTon“ pflegt Chormusik auf hohem Niveau, nimmt überaus erfolgreich an internationalen Chorwettbewerben und Festivals sowie an Begegnungskonzerten teil und hat 2010 zum ersten Mal den Chorwettbewerb „Heart of Europe" initiiert, um eine Plattform des künstlerischen und kulturellen Austauschs sowie des gegenseitigen Respekts innerhalb der europäischen und der weltweiten Völkergemeinschaft herzustellen. Schon 2010 gab es den Ansatz, den angereisten internationalen Chören im Anschluss an das „Heart of Europe“-Konzert Gelegenheit zu einer kleineren oder größeren Deutschland-Tournee mit Auftritten auch in kleineren Häusern und vielen persönlichen Begegnungen zu geben. Im Zuge dieser Ideen hatte DelicaTon als Veranstalter den „Liederkranz“-Vorstand in Usenborn angesprochen, ob es nicht möglich wäre, einen  Chor aus Brasilien in Ortenberg gastieren zu lassen. Ein Wagnis für die Usenborner – jedoch eines, das sich hundertfach auszahlen sollte. „Die Brasilianer haben am Sonntagnachmittag trotz unbeständigen Wetters die südamerikanische Sonne bei allen Gästen leuchten lassen“, berichtet „Liederkranz“-Vorsitzender Robert Wegener im Gespräch. „Von der Begegnung mit diesen begnadeten Sängerinnen und Sängern aus Südamerika sprechen die damaligen Besucher noch heute.“
Grund genug für die Usenborner, in diesem Jahr einen erneuten Versuch zu wagen und dem Wetterauer Publikum einen Chorgenuss mit internationalem Flair zu gönnen. Zumal die zweite, für 2013 geplante „Heart of Europe“-Veranstaltung leider nicht stattfinden konnte: Es hatten sich zwar genügend Chöre angemeldet, „doch auch hier merkt man die weltweite Wirtschaftskrise“, erklärt Robert Wegener. „Gönner und Sponsoren für eine so aufwendige Reise zu gewinnen wird, auch für Chöre von Weltformat immer schwieriger.“

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