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Traditionelles Schlachtfest des Gesangverein „Liederkranz“ 1898 Usenborn

Der Gesangverein „Liederkranz“ 1898 Usenborn veranstaltet am Sonntag, dem 04. November 2012 wieder sein traditionelles Schlachtfest im DGH Usenborn. Metzger aus den Reihen der aktiven und passiven Mitglieder schlachten hierfür Schweine aus eigener Aufzucht. Das Schlachtfest beginnt um 11.30 Uhr mit Liedvorträgen des Liederkranz. Um 12.00 Uhr werden deftige Schlacht- und Wurstplatten inklusiv einem Kümmel zur Verdauung serviert. Alle Speisen können auch mitgenommen werden. Für Usenborner, die das Schlachtfest nicht besuchen können, ist ein Bringservice eingerichtet. Wie in jedem Jahr werden verschiedene Sorten selbstgemachter frisch geräucherter Wurst in der Blase, sowie als Konserve zum Verkauf am Verkaufsstand vor dem DGH angeboten. Wegen der großen Nachfrage an Schlachtplatten und Wurst im vergangen Jahr wurde die zu verarbeitende Fleischmenge nochmals erhöht. Gegen 15.00 Uhr warten Kaffee und Kuchen auf die Gäste. Auf Ihren Besuch freuen sich die Sänger vom Liederkranz Usenborn. Wer mehr vom Liederkranz Usenborn erfahren möchte und Lust am Singen hat, kann gerne Montags um 19.30 Uhr in die Singstunde ins DGH Usenborn kommen. Der Chor freut sich über jede Verstärkung.

Klassensieg beim Volksliederwettbewerb in Somborn

Liederkranz Usenborn beeindruckt abermals bei einem Volksliederwettbewerb

In diesem Jahr hatte sich der Liederkranz Usenborn wieder viel vorgenommen. Ziel war dieses mal ein Volksliederwettbewerb anlässlich des 120 jährigen Bestehens des Männerchores aus Freigericht-Somborn. Hier wollte sich der Chor mit einem weiteren Chor in der Gruppe M3 messen. Der Liederkranz hatte sich im letzten halben Jahr intensiv auf diesen Wettbewerb vorbereitet. Es ist dann selbstverständlich, dass die Sänger und ihr Chorleiter Matthias Schmitt diese Entwicklung im Wettbewerb mit anderen Chören austesten wollen, um daraus für die weitere Arbeit Erfahrungen zu sammeln. Hatte der Chor doch im letzten Jahr schon den Klassensieg beim Main-Kinzig-Chorfestival in Biebergemünd errungen. mehr...

„Meelstaa“ statt „Fäägmeel“

Wie schon im letzten Stadtkurier angekündigt veranstaltet der Gesangverein Liederkranz Usenborn am Samstag, 13. Oktober 2012 um 20.00 Uhr ein Konzert mit der neu gegründeten hessischen Mundartgruppe „Meelstaa“ im neu renovierten Bürgerhaus in Ortenberg.
Der Name der Gruppe „Meelstaa“ stammt aus der hessischen Mundart und heißt übersetzt Mühlstein. Die neugegründete Musikgruppe singt Lieder der altbekannten Band „Fäägmeel“. Nachdem die Gruppe „Fäägmeel“ 2005 ihr Abschlusskonzert gab, wollte einer der Bandmitglieder, dass die bekannten Lieder nicht in Vergessenheit geraten. Berthold Schäfer, Mitbegründer der Gruppe „Fäägmeel“ und Gründer der Gruppe „Meelstaa“, hat sich gemeinsam mit Michael Fennel (Gitarre) und David Domine (Bass), zur Aufgabe gemacht die „Fäägmeel-Lieder“, wie "Eisblomme", "Philosophe Blues", "Foahrroad", "Ean de Kirch", "Rerrer-Kerre-Bulldog" oder die alt bekannte "Rure Roiwe Roppmaschin" und noch viele andere weiter zu singen. Ihre Musik beschreiben die drei Musiker als eine Mischung aus Country, Rock´n Roll, Folk und Blues.

Die Eintrittskarten sind ab 01. September an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:
Metzgerei und Gaststätte Helmut Stiebeling in Hirzenhain, direkt in der Zentrale der Stadtverwaltung Ortenberg, Tel.: 06046/80000 oder Fam. Reinhard Hauck, Am Pfarrberg 3 in Usenborn, Tel.: 06046/1548. Die Karten kosten 9,50 €. Einlass ist um 19.00 Uhr. Sollte das Bürgerhaus Ortenberg noch nicht fertig gestellt sein, findet das Konzert im Bürgerhaus Gelnhaar statt. Der Liederkranz freut sich auf Ihren Besuch.

Suche nach Sängern mit viel Fantasie und kleinem Erfolg

Hauptversammlung des Usenborner Liederkranz zieht Bilanz - Zahlreiche Mitglieder geehrt

Mit einem Liedvortrag eröffnete der Männergesangverein Liederkranz Usenborn seine Hauptversammlung im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus. Vorsitzender Robert Wegener teilte mit, dass dem Verein aktuell 136 Mitglieder angehören, darunter 36 Sänger. Neben 46 Singstunden ist der Chor im vergangenem Jahr 23 mal bei Konzerten, Liederabenden und Ständchen aufgetreten. Wegner dankte Sängern und allen Helfern, die den Verein bei Veranstaltungen unterstützt haben.

Das vergangene Jahr stand für den Liederkranz im Zeichen der Sängerwerbung. Dazu wurde unter dem Motto „Reine Männersache“ eine Kampagne gestartet. Mit „Reine Männersache“ war auch das Glanzlichterkonzert im März 2011 im Bürgerhaus Glenhaar überschreiben, das, so die Vereinsverantwortlichen, ein Highlight in der Geschichte des Verein darstelle. Geboten hatte der Liederkranz ein aufgelockertes Programm mit internationaler Chorliteratur für Männergesang, unterbrochen von heiteren Einlagen und Sketchen. Allerdings stand vor diesem Erfolg eine aufwendige Vorbereitung.

Erfolgreich war der Liederkranz auch im Mai beim Volksliederwettstreit in Biebergemünd-Kassel: Die Usenborner Sänger nahmen den Siegerpokal mit nach Hause. Im gleichen Monat ist auch die erste Vereinszeitung „Man(n) singt“ mit einer Auflage von 2500 Exemplaren in umliegenden Orten verteilt worden. Damit und mit einer offenen Chorprobe im Juni warb der Liederkranz um neue Sänger. Sieben Männer immerhin ließen sich locken und sangen im Chor mit, einer davon ist nun zu dem Verein gestoßen. mehr...

Musikalischer Ausflug in die Welt des Fantastischen

Mit dem Chor Klangfarben präsentierte der Liederkranz Usenborn ein Glanzlicht des Chorgesangs


(em). Einen musikalisch-szenischen Ausflug in die Welt des Fantastischen bescherte der Männerchor Liederkranz 1898 Usenborn 170 Zuhörern im Gelnhaarer Bürgerhaus. Unter dem Motto „Die Geister, die ich rief - Geistreiche Chormusik aus verschiedenen Epochen“ gestaltete der Gießener Kammerchor Klangfarben mit seinem Leiter, dem kurhessen-waldeckischen Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum, das Programm.

Auch der Gastgeberverein zeigte eingangs, dass er, dirigiert von Matthias Schmitt, nuancenreiche Chormusik vortragen kann: „Loreley“ in einem Satz von Mathieu Neumann mit Anklängen an die bekannte Vertonung des Heine-Textes, das schmerzliche „Treu oder falsch“ desselben Komponisten und schließlich schwungvoll „Wer recht in Freuden wandern will“. In seiner Begrüßung hob der Vorsitzende Robert Wegener das besondere Thema dieses Konzertes hervor und begann, eine Atmosphäre des Unheimlichen aufzubauen, verstärkt durch die Klangfarben im Off. Beginnt das Gespräch der Macbeth-Hexen „When shall we three meet again“ in der Vertonung Stefan Kalmers als insistierender Sprechgesang, lösen sich die Stimmen dann in ein bewegt-dissonantes Klangbild.

Eindrucksvoll der Einzug des Kammerensembles: Während ganz im Stil eines traditionellen Männerchores die Sänger im Vorwärtsgehen das Schubertsche „Am Brunnen vor dem Tore“ vortrugen, sang der Nachtwächter mit Laterne und Umhang die Mitternacht ein und schon mischten sich die Sängerinnen als Hexenschar zischend, kichernd, raunend in das Klangbild.

Auf die Reise in die Welt des Fantastischen bereiteten abwechselnd als Sprecher Susanne Erker und Helmut Hering vor. Lyrisch, in sanftem Schmerz über eine entschwundene Liebe und die Vergänglichkeit des Frühlings, klangen die Chorstimmen im schwedischen Lied des Maiglöckchenkönigs, vertont von David Wikander, zusammen. Zwei Kompositionen von Shakespeare-Texten, beide von Vaughan Williams, folgten: „Over Hill, over Dale“ schildert in einem schnellen filigranen Klangbild den Flug einer Elfe im „Sommernachtstraum“. Bei „The Cloud - Capp‘d Towers“ aus dem „Sturm“ zeichnet kunstvolle Stimmführung das Bild einer kosmischen Auflösung, das durch Imitation von Wind und Lufthauch besondere Dichte erhält. Das durchgängig leistungs- und ausdrucksstarke Klangfarben-Ensemble wurde diesem anspruchsvollen Stück absolut gerecht. Romantische Sehnsucht prägt Heines „Aus alten Märchen“, vertont von Robert Schumann. Der Bariton Helmut Hering trug das Solostück, am Klavier begleitet von Marion Bathe, werktreu anfangs mit farbiger Vitalität, dann von wehmütiger Nostalgie vor.

Erschütternd, eruptiv ist dagegen Randall Stroopes Chorstück „The conversion of Saul“, Darstellung einer Szene der Apostelgeschichte. Der wütende Christenverfolger Saulus wird in Damaskus von einem Chor stampfender Sängerinnen, drängender Bässe zur Grausamkeit aufgestachelt, ehe ihn verhaltene Stimmen - himmlische Botschaft oder sein besseres Selbst? - zur Wandlung aufrufen. Mit glucksenden Wasserlauten, mit dem Quäken von Faunen ausgestaltet war Jannequins Liebeslied an die „Petite Nymphe Folastre“, in anmutigem Spiel der Stimmen folgte Gastoldis Chorsatz „Al Mormorar“. Amorphe Töne, Schnalzen, Flüstern, Geräuschnachahmung fügen sich in der zeitgenössischen Komposition Cardosos namens „Chromaphonetikos“ zu einem bizarren Klangbild zusammen.

Die Zuhörer waren so im Bann der „Klangfarben“, dass sie aufmerksam dem eigenwilligen Werk aufmerksam lauschten und mit lebhaftem Applaus die große Leistung des Chores anerkannten. Mädchenhafte Scheu, Überwältigung der ersten Liebe - all das ließ Uta Böttcher in ihren Vortrag von Mozarts „Zauberer“ einfließen, ehe mit Ravels „Ronde“ der Nymphen der erste Teil beendet wurde.

Facettenreich ging es weiter. Hineingenommen in ein Klangmeer waren die Zuhörer bei Whitacres “Water night“, gespenstisch stand dagegen die Distler-Vertonung von Mörikes dämonischem „Feuerreiter“, der Blick auf das Korallenskelett am Meeresgrund in Frank Martins „Full Fathom Five“, heiter verspielt der Tanz der Zuckerfee aus Tschaikowskys Nussknacker-Suite, grotesk das Mixen des Hexentranks in Mäntyjärvis „Double, double toil and trouble“.

An das „Herr der Ringe“-Musical erinnerten Solovorträge. Auf den anhaltenden Beifall des Publikums hin gaben die „Klangfarben“ zwei Zugaben und Wegener dankte den Sponsoren des Konzertes.

aus Kreisanzeiger für Wetterau und Vogelsberg vom 08.02.2012

Klangfarben Gießen singt in Gelnhaar

Unter dem Motto „Die Geister, die ich rief - geistreiche Chormusik aus verschiedenen Epochen“ gastiert am Samstag, 4. Februar, der Kammerchor „Klangfarben Gießen“ in der Veranstaltungsreihe „Glanzlichter der Chormusik“ in Gelnhaar. Das Konzert findet auf Einladung des Männerchores Liederkranz 1898 Usenborn im Dorfgemeinschaftshaus Gelnhaar statt. Beginn ist um 19 Uhr. Mit ihrem musikalischen Programm nimmt der Chor seine Zuhörer mit auf eine virtuose Reise durch die Welt der Hexen, Geister, Elfen und Nymphen - Gestalten, denen man nicht alle Tage auf der Straße begegnet. Mystisch-Gespenstisches folgt auf Fröhlich-Beschwingtes. Darbietungen des Chores wechseln sich mit solistischen Beiträgen ab. Es geht durch alle musikalischen Epochen, von der Renaissance bis in die zeitgenössische Musik. Die Besucher hören Musik der Komponisten Jannequin, Williams, Distler, Ravel, Tchaikovsky, Stroope, Cardoso, Whitacre, Martin, Tormis, Mäntyjärvi und Kalmer. Der Eintritt an der Abendkasse kostet acht Euro, ermäßigte Karten gibt es für sechs Euro.

Kreisanzeiger vom 21.01.2012

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